eitelkeit am steuer

Eitelkeit am Steuer

Die Eitelkeit am Steuer, kann im ungünstigen Falle zu einer sehr hässlichen Sache werden. Hinter dem Steuer zählt nicht die Schönheit, sondern die Verantwortung. Leider versteht sich das nicht für alle als Selbstverständlich. So spielen einige mit einem Risiko, dessen Tragweite auf erschreckende Weise unterschätzt wird. Hier sind die größten Fallen für eitle Fahrer.

Eitelkeit am Steuer mit Risiken und Nebenwirkungen

Das Badezimmer wird zum Salon
Meistens beginnt die Problematik der Eitelkeit am Steuer schon weit früher und außerhalb des Autos. Für manche ist es überhaupt kein Problem die Zeit im Badezimmer totzuschlagen. Es wird solange modelliert, bis auch das letzte widerspenstige Haar den Kampf gegen das Haarspray verloren hat. Das kostet den Familienmitgliedern oder Partnern hauptsächlich Nerven und den eitlen Fahrer viel Zeit. Hierbei steigt das Risiko, dass der klägliche Versuch unternommen wird, die verlorene Zeit während der Fahrt aufzuholen.

Festes Schuhwerk
Manche Schuhe sind für die Tanzfläche geschaffen und andere wiederum für den Strand. So hübsch einige Exemplare auch sein mögen, sind sie fürs Autofahren gänzlich ungeeignet. Es ist unglaublich riskant, wenn man keinen festen Halt im Schuh hat. Sie können vom Fuß rutschen und sich dabei irgendwo ungünstig verklemmen. Im geparkten Zustand kannst du auch gerne einmal versuchen, barfuß zu bremsen. Das Erlebnis wird einmalig wie schmerzhaft. Müsstest du ein Fahrzeug aus voller Fahrt herunter bremsen, würde die notwendige Kraft fehlen und sich dadurch dein Bremsweg stark verlängern. Die feste Sohle hilft dabei, die Kraft besser und großflächiger auf das vergleichsweise kleine Bremspedal zu übertragen

Brille
Es hat nichts mit Schikane zu tun, wenn ein Brillenträger dazu verpflichtet wird, auch als Fahrer seine Brille zu tragen. Hier geht es um die eigene Sicherheit und um die der anderen Verkehrsteilnehmer. Alternativ darf der Fahrer auch auf Kontaktlinsen zurückgreifen, sofern diese zum Ausgleich der Sehschwäche geeignet sind. Die eingeschränkte Sehkraft wird erst dann zum Problem, wenn sie ignoriert wird. Wenn plötzlich ein Kind auf die Straße rennt, zählt nicht die Eitelkeit am Steuer, sondern jede hundertstel Sekunde.

Schminkspiegel
Viele Sonnenblenden haben mittlerweile einen kleinen integrierten und beleuchteten Schminkspiegel. Wie oft dieser aber während der Fahrt von eitlen Fahrern genutzt wird ist erschreckend. Statt auf den Verkehr zu achten, wird die Konzentration aufs Spiegelbild gelenkt. Dabei ist es egal ob es lediglich nur wenige Sekunden sind, denn mehr braucht es auch nicht für die meisten Unfälle. Natürlich können unser Augen schnell von der Fokussierung auf den Weitwinkel wechseln. Doch der entscheidende Punkt liegt nicht im Sehen, sondern im Erkennen. Die Eindrücke der Augen müssen erst einmal verarbeitet und bewertet werden.

Rückspiegel
Da manchmal der integrierte Schminkspiegel in den Sonnenblenden zu klein zu sein scheint, weichen manche Fahrer direkt auf den Rückspiegel aus. Er zeigt schon lange nicht mehr den rückläufigen Verkehr, stattdessen das eigene Profil. Nahende Gefahren oder Warnungen werden übersehen und dadurch Probleme provoziert.

Kopfstütze und Frisur
Als offizielles Feindbild der Eitelkeit, scheinen die Kopfstützen ausgerufen zu sein. Vermutlich dienen sie nur dem Zweck, die aufwendig drapierte Frisur wieder zu zerstören. So wird die Kopfstütze nicht für einen drohenden Unfall eingestellt, sondern Styling schonend. Im Ernstfall wird dadurch aber der Kopf weder gestützt noch geschützt.

Sitzposition
Anstatt aufrecht zu sitzen, scheinen eitle Fahrer eher im Fahrzeug zu liegen. Dabei wird die Sitzlehne so weit nach hinten gedreht, dass der Fahrer besser aus dem hinteren Seitenfenster blicken kann, als aus dem der Fahrertüre. Besonders hierbei wird ein sehr hoher Preis bezahlt, wenn der Fahrer während eines Aufpralls, unter dem Gurt durchrutscht oder die Airbags keine Wirkung mehr erzielen können. Der Fahrer kann sich zudem nur noch schlecht am Lenkrad abstützen bzw. sich festhalten. Wer sich hinlegen muss, soll doch besser ins Bett gehen.

Sicherheitsgurt
Hier steht die Dummheit im Zenit. Dieser elitäre Kreis geistiger Handbremsen, will keine unschönen Falten an der Kleidung riskieren und geschmeidiger erscheinen. Es genügen bereits Geschwindigkeiten im einstelligen Bereich, dass der Unfall für die nicht angeschnallten Insassen böse endet.

Die Eitelkeit am Steuer liefert keinen Grund, sich selbst und die anderen aktiven und passiven Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Ein Kompliment ist schnell vergessen, doch körperliche und seelische Narben bleiben ein Leben lang. Es spricht grundsätzlich gar nichts dagegen, auf sein Äußeres zu achten. Auf den Straßen geht es aber nicht darum, wer der oder die Schönste unter allen anderen ist. Es geht um ein Miteinander und um eine notwendige Vorsicht und Nachsicht. Das Schönste beim Fahren sind ohnehin die Eindrücke.

Viel Spaß beim erfahren

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