die ursachen der trennung

Die Ursachen der Trennung

Die Ursachen der Trennung vom geliebten Auto, haben sich über die Jahre hinweg verändert. Im Laufe meiner 16-jährigen Branchenerfahrung, konnte ich die verschiedenen Beweggründe verfolgen. Erfahre in diesem Artikel was einmal war, heute ist und vielleicht kommen mag. So zeigt sich auch bei diesem Thema, dass nichts beständiger ist, als die Veränderung selbst.

Die Ursachen der Trennung im Zeitablauf

Rost

Am Anfang war der Rost. Es war früher keine Seltenheit die Karosserie wieder instand zu setzen. Bodenbleche, Schweller und Radläufe wurden entrostet, geschliffen, geschweißt und verspachtelt. Je nach Investitionsbereitschaft der Fahrer und Talentmerkmale der Karosseriebauer, waren die Ergebnisse optimal, kreativ oder einfach sehr zweckorientiert. Die Ursachen der Trennung vom eigenen Auto lagen, in längst vergangenen Zeiten, am verloren Kampf zwischen dem Auto und seinem Rost.

Motor und Getriebe

Irgendwann wurde der Rost kein essentielles Problem mehr, sondern nur noch ein optisches. Während nun die Karosserie standhielt, mussten die Motoren und Getriebe dem Leistungsanspruch gerecht werden. Dies klappte mal besser – mal schlechter. Irgendwann waren die Lager verschlissen, die Wellen abgenutzt und die Motorleistung sowie Kraftübertragung am Ende. Dabei standen häufig notwendige Investitionen der fehlenden Bereitschaft diese zu tätigen gegenüber. Zu dieser Zeit waren die Ursachen der Trennung, vom Verschleiß geprägt.

Elektrik und Elektronik

Bling-bling statt Brumm-brumm. Im direkten Vergleich der Autos vergangener Tage und der Aktuellen wird klar, dass die Mechanik der Elektrik weicht. Es genügte nicht mehr ein Auto zu fahren. Komfort, Unterhaltung, Unterstützung, Überwachung und die Entlastung stehen im Fokus. Die Hersteller überschlagen sich mit Entwicklungen und Innovationen. Daten werden immer schneller verarbeitet und miteinander vernetzt, während die Toleranzbereiche immer kleiner werden. Genau dies stellt die neue Herausforderung für die Werkstätten dar. Einfach war gestern – heute wird gesucht, geprüft und gemessen. Heute liegen die Ursachen der Trennung, in der Vernetzung vieler Systeme und damit auch in der vernetzten Problematik.

Lifestyle

Zwar beginnt die Zukunft bereits heute aber dieser Trend nimmt erst seinen Anlauf. Zukünftig wird weder der Rost noch die Mechanik oder gar die Elektronik, das Aus des Autos einläuten. Nein! Der zukünftige Faktor wird sich MENSCH nennen. Die Ursachen der Trennung von morgen, werden durch unseren Lifestyle begründet. Wir ziehen zukünftig schneller und wesentlich weiter weg, für eine Beziehung oder für eine neue Arbeitsstätte. Wir lernen, dass Kompromisse lediglich zwei Verlierer hervorrufen und Bindung bindet. Der Besitz wird einen anderen Stellenwert einnehmen und die Nutzung gewinnt an Interesse. Während früher die Bereitschaft viel größer war um etwas zu kämpfen oder sich damit zu arrangieren, wird in Zukunft schneller über Verbleib oder Verabschiedung entschieden.

Die Hersteller werden sich, meiner Meinung nach, weniger darauf konzentrieren was sich alles im Fahrzeug befindet, sondern wer. Es werden die Zeiten der Personalisierung und Flexibilisierung eingeläutet. Wenn wir dabei betrachten, wie schnell sich unsere Interessen und Umstände aber ändern können, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass der tatsächliche Besitz dem Nutzen etwas entgegenzusetzen hat. Die Ursachen der Trennung waren erst von der Natur, dann von der Produktion und schließlich von uns selbst bestimmt. Ich bin gespannt und voll freudiger Erwartung, was die Zukunftbereithält, denn nicht selten sind die Trends von morgen, von der Vergangenheit inspiriert.

Viel Spaß beim erfahren

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